Allgemeine Geschäfts- & Charter­bedingungen

  1. Der Chartervertrag wird zwischen der Charterfirma Helena Charter SL (nachstehend CHARTERFIRMA genannt) und dem Charterer (nachstehend MIETER genannt) geschlossen.
  2. Die CHARTERFIRMA vereinbart, die Yacht an den MIETER zu vermieten und keine weiteren Vermietungen der Yacht für den gleichen Zeitraum einzugehen. Der MIETER verpflichtet sich, die Yacht zu mieten und die Charter, die Kaution und ggf. weitere Entgelte in frei verfügbaren Mitteln zum oder vor dem in Punkt (3) des Chartervertrages angegebenen Zeitpunktes auf das ebenfalls in Punkt (3) im Chartervertrag angegebene Konto zu zahlen.
  3. Die Charterfirma kann in dringenden Fällen innerhalb von 5 Tagen ab Vertragsschluss den Rücktritt erklären.
  4. ZAHLUNG DER CHARTERGEBÜHREN UND WEITERER GEBÜHREN
    Fünfzig Prozent (50%) der Chartergebühr werden an die Charterfirma zum Zeitpunkt der Buchung gezahlt. Der Restbetrag wird in frei verfügbaren Mitteln bei Charterantritt fällig (Kreditkarte, Überweisung, Barzahlung).
  5. KAUTION
    Die Kaution wird der CHARTERFIRMA zu Beginn des Charterzeitraums vor dem Betreten der Yacht bezahlt. Die Zahlung kann durch bestätigten Kreditkartenabdruck (MASTER/VISA) erfolgen. Auch eine Hinterlegung in Bar ist möglich.
  6. RÜCKGABE DER KAUTION
    Soweit nicht anderweitig vorgesehen, wird und kann die Kaution in dem Maße für oder gegen Entlastung von jeglicher Haftung, die durch den MIETER unter einer der Bestimmungen dieser Vereinbarung entstehen, einbehalten und verwendet werden. In dem Umfang, wie sie nicht für eine Schadensregulierung oder Charterausfallkosten verwendet wird, wird die Kaution an den MIETER innerhalb von 7 Tagen nach dem Ende der Charter-Periode ohne Zinsen zurückerstattet. Etwaige Bank- und Kartengebühren werden von der CHARTERFIRMA nicht übernommen.
  7. FAHRGEBIET
    Der MIETER muss den Aktionsradius der Yacht auf das Fahrgebiet und auf Regionen innerhalb des Fahrgebiets, in der für die Yacht zu kreuzen rechtlich zulässig ist, beschränken. Sollte der MIETER sich nicht auf das Fahrgebiet beschränken, so wird er beim ersten geeigneten Hafen zum Anlegen aufgefordert und bei Beendigung dieser Vereinbarung keine Rückerstattung des Mietpreises oder der Kautionsberechtigung erhalten. Aufkommende Kosten für entstandenen Schaden und der Rückführung in den Heimathafen der CHARTERFIRMA trägt der Mieter. Das allgemeine versicherte Fahrgebiet ist der spanische Mittelmeerraum.
  8. MAXIMALE ANZAHL VON PERSONEN
    Die CHARTERFIRMA erlaubt zu keiner Zeit während der Dauer der Charter mehr als die auf der angemieteten Yacht zugelassene maximale Anzahl von Gästen (Tag/Nacht). Sollte die begründete Ansicht der CHARTERFIRMA vorliegen, dass der MIETER die Vorschrift über die Einhaltung der maximalen Anzahl der Personen an Bord missachtet, führt dies zur sofortigen Beendigung des Chartervertrages. In diesem Fall muss der MIETER im ersten geeigneten Hafen anlegen und erhält bei Beendigung dieser Vereinbarung keine Rückerstattung des Mietpreises oder der Kautionsberechtigung.
  9. NUTZUNG DER YACHT
    Der MIETER sichert zu, die Grundsätze der guten Seemannschaft einzuhalten und ausreichend Erfahrungen in der Führung einer Yacht zu besitzen. Im Falle einer Vereinbarung der Yachtvermietung unter einem Bareboat Agreement (Vermietung ohne Besatzung) verpflichtet sich der MIETER, dass er, wenn er nach angemessener Einschätzung der CHARTERFIRMA nicht dafür geeignet ist, die Yacht in einer sicheren und seemännischen Art und Weise zu steuern, auf Kosten des MIETERS so lange ein Training mit einer geeigneten Person bis zu dem Zeitpunkt annehmen wird, bis festgestellt wird, dass der MIETER die Yacht in kompetenter Weise handhaben kann. Sollte dies nicht möglich sein – oder ist der MIETER oder sein Skipper nicht im Besitz des erforderlichen Führerscheins oder Befähigungsnachweises für das Führen der Yacht in der vereinbarten Bootsklasse, behält sich die CHARTERFIRMA vor, die Übergabe der Yacht bei Einbehalt des Charterpreises zu verweigern.

    Weiterhin verpflichtet sich der MIETER
    • die gesetzlichen Bestimmungen des Gastlandes zu beachten und An- und Abmeldungen beim Hafenmeister vorzunehmen.
    • Keine Veränderungen am Schiff oder an der Ausrüstung vorzunehmen
    • Yacht und Ausrüstung pfleglich zu behandeln, die Yacht im äußeren Bereich nur mit sauberen Bootsschuhen, die nicht im Straßeneinsatz benutzt wurden, zu betreten.
    • sich vor Reisebeginn über die Gegebenheiten des Fahrgebietes eingehend zu informieren incl. dem Einholen der Wetterdaten. Bei vorhergesagten Windstärken über 7 auf der Beaufort-Skala darf der MIETER den jeweiligen Schutzhafen nicht verlassen oder muss umgehend den nächsten Hafen oder Schutzort anlaufen, um die Yacht zu sichern.
    • Die Yacht nicht zu gewerblichen Zwecken zu verwenden, keine fremden Passagiere an Bord zu nehmen, die Yacht nicht an fremde Dritte zu überlassen und keine gefährlichen Güter oder Stoffe zu transportieren.
    • Bei Schäden, Kollisionen, Havarie oder sonstigen außergewöhnlichen Vorkommnissen sofort die CHARTERFIRMA zu informieren. Bei Schaden am Schiff oder an Personen ist der MIETER verpflichtet, eine Niederschrift incl. Fotos anzufertigen und für eine Gegenbestätigung des Hafenmeisters, Arztes o.ä. zu sorgen.
    • Im Fall einer Havarie die Yacht immer mit der eigenen Leine abschleppen zu lassen und keine Vereinbarung über Bergungs- oder Abschleppkosten zu treffen.
    • Schiffszustand und Vollständigkeit von Ausrüstung und Inventar bei der Übergabe und Rückgabe zu überprüfen und mit seiner Unterschrift zu bestätigen.
    • Die Yacht nach Rückkehr in einwandfreien, ordentlichem und vollgetanktem Zustand zurück zu gegeben - andernfalls wird das Tanken und Aufklaren berechnet und von der Kaution abgezogen.
      BESONDERE TANKVEREINBARUNG:
      Abweichend davon kann die CHARTERFIRMA gemeinsam mit dem MIETER bei Charterbegin den aktuellen Tankstand ablesen und durch erneute Ablesung bei Abgabe/Beendigung der Charter eine Differenzbildung durchführen und diese dem Mieter in Rechnung stellen.
    • Den Chartervertrag mit der CHARTERFIRMA vor Übergabe der Yacht zu unterzeichnen
    • Der Ölstand, der Kühlwasserstand und die Bilgen sind täglich, der Austritt des Kühlwassers laufend durch den MIETER zu überprüfen. Schäden, die durch Trockenlaufen des Motors entstehen, sind in keinem Fall versichert und gehen zu Lasten des MIETERS. Bei Auffälligkeiten ist die CHARTERFIRMA zu informieren.
    • Beanstandungen der Yacht unverzüglich im Protokoll zu vermerken und bei dem Stützpunkt der Yacht anzuzeigen. Später angezeigte Reklamationen werden nicht anerkannt, da der CHARTERFIRMA nicht die Gelegenheit eingeräumt wurde, das Problem zu prüfen und zu beheben. Der MIETER trägt die Verantwortung für die Betriebskosten der Yacht, die, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein, folgendes umfassen: Brennstoff, Schmieröl, Filter, Hafengebühren außerhalb des Heimat-Liegeplatzes. Etwaige Verluste, Brüche oder Beschädigungen außerhalb des normalen Verschleißes und der Abnutzung am Schiff oder seiner Ausrüstung durch den MIETER, (ob absichtlich oder nicht absichtlich), werden von der Kaution abgezogen. Reparaturen bedürfen grundsätzlich der Genehmigung durch die CHARTERFIRMA. Auslagen für Reparaturen welche infolge von Verschleiß notwendig wurden, werden von der CHARTERFIRMA gegen Vorlage des Austauschteils und der Kaufrechnung zurückerstattet.
    • werden im Auftrag des Charterers externe Hafen-Liegeplätze und Festmacher-Bojen reserviert, verpflichtet sich der Charterer unwiderruflich die Kosten hierfür voll zu übernehmen und diese vor Charterende zu begleichen. 
  10. LIEFERVERZÖGERUNG
    Wenn aus irgendeinem technischen Grund oder durch höherer Gewalt die CHARTERFIRMA die Yacht dem MIETER nicht am Lieferhafen mit dem Beginn der Charterperiode zur Verfügung stellt und die Lieferung innerhalb von achtundvierzig (48) Stunden des geplanten Lieferbeginns erfolgt, muss die CHARTERFIRMA an den MIETER eine Rückerstattung der Chartergebühr zu einem anteiligen Tagessatz zahlen, oder wenn sie sich gegenseitig darauf einigen, gestattet die CHARTERFIRMA eine anteilige Verlängerung der Dauer der Charter.
  11. NICHTLIEFERUNG
    • sollte die im Vertrag angegebene Yacht zu Beginn der Charter aus irgendeinem Grund nicht verfügbar sein, behält sich die CHARTERFIRMA das Recht vor, eine Ersatzyacht von ähnlicher Größe, Unterbringungsmöglichkeit und Leistung anzubieten. Sollte es allerdings unmöglich sein, eine Ersatzyacht zu finden, so entsteht daraus keine Haftung für die CHARTERFIRMA für die Annullierung der Charter, abgesehen von der Erstattung der gezahlten Beträge - es besteht kein Anspruch auf Schadensersatz.
    • Wenn aus irgendeinem technischen Grund oder von höherer Gewalt die CHARTERFIRMA die Yacht grundsätzlich nicht innerhalb von achtundvierzig (48) Stunden liefern kann, ist der MIETER ab dem fälligen Zeitpunkt der Lieferung berechtigt, diesen Vertrag als gekündigt anzusehen. Das einzige Rechtsmittel des MIETERS ist die Rückerstattung der Zahlungen ohne Zinsen des vollen Betrages der Zahlung, die von ihm an die CHARTERFIRMA geleistet wurden. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Alternativ kann, wenn die Vertragsparteien zustimmen, die Charterfrist um einen Zeitraum entsprechend der Verzögerung verlängert werden.
  12. VERZÖGERUNG IN DER RÜCKGABE
    • Falls eine Rückgabe der Yacht aus Gründen höherer Gewalt verzögert wird, erfolgt sie so bald wie möglich danach, und in der Zwischenzeit bleiben die Bedingungen dieser Vereinbarung in Kraft, die Charterzeit wird anteilig in Rechnung gestellt, jedoch ohne Strafe gegenüber dem MIETER.
    • Wenn der MIETER es aufgrund einer persönlich Verzögerung versäumt, die Yacht in den Rückgabehafen zu liefern, dann wird der MIETER unverzüglich der CHARTERFIRMA durch direkten Transfer Tagescharterkosten zum Tageskurs zuzüglich 50 Prozent (50 %) zahlen, und wenn eine Verzögerung der Rückgabe vierundzwanzig (24) Stunden überschreitet, muss der MIETER die CHARTERFIRMA für alle Verluste oder Schäden entschädigen, die der CHARTERFIRMA aufgrund des Ausfalls der Nutzung der Yacht oder Annullierung oder Verzögerung der Lieferung für eine spätere Vermietung der Yacht entstanden sind.
  13. KÜNDIGUNG DURCH DEN MIETER
    Sollte der MIETER diese Vereinbarung zum Zeitpunkt oder jederzeit vor Antritt des Charterzeitraums kündigen, so ist der MIETER weiterhin zur Begleichung aller fälligen Zahlungen, die vor und zum Zeitpunkt der Kündigung unbezahlt waren, verpflichtet. Die CHARTERFIRMA ist berechtigt den vollen Betrag aller Zahlungen durch den Mieter einzubehalten.

    Sollte die Kündigung durch den Mieter aber in einem angemessenen Zeitraum stattfinden fallen folgenden Stornierungsgebühren an:
    • mehr als 42 Tage vor Charterbeginn: 30% der Chartergebühr
    • 29 bis 42 Tage vor Charterbeginn: 50% der Chartergebühr
    • bis zu 28 Tage vor Charterbeginn: 100% der Chartergebühr

    Der MIETER ist verpflichtet die Kündigung schriftlich mitzuteilen. Die Kündigung gilt ab dem Datum des Erhalts der Kündigung.
    Zum Schutz vor unvorhergesehenen Ereignissen, empfehlen wir unseren Kunden den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, welche solche Ereignisse im Notfall abdeckt. Diese kann über einen Versicherungsmakler oder ein Reisebüro abgeschlossen werden.
  14. STÖRUNGEN UND PANNEN
    • Wenn nach der Lieferung die Yacht durch Maschinenschäden, Grundberührung, Kollision oder eine sonstige Ursache betriebsuntüchtig ist, so dass eine vernünftige Nutzung der Yacht durch den MIETER für einen Zeitraum von nicht weniger als vierundzwanzig (24) aufeinander folgende Stunden und nicht mehr als achtundvierzig (48) aufeinanderfolgende Stunden verhindern wird (und die Behinderung nicht etwa durch Handlungen oder Unterlassungen des MIETERS verursacht wurden), erhält der MIETER eine anteilige Rückerstattung der Chartergebühr ab dem Werkfolgetag, zu dem die Yacht schadhaft oder gebrauchsunfähig gemeldet wurde. Der MIETER haftet für alle normalen Ausgaben in diesem Zeitraum. Sofern ein Motorschaden vorliegt, die Yacht jedoch sonst komplett nutzbar ist, ohne dass es zu Einschränkungen des Mieters kommt, beträgt die Rückerstattung 50% des Tagespreises. Nach zwei Werktagen besteht das Recht des MIETERS gegen anteilige Rückerstattung den Vertrag schriftlich zu kündigen. Bei gegenseitiger Einigung soll aber grundsätzlich vor Rückerstattungsansprüchen immer versucht werden, eine anteilige Verlängerung der Dauer der Charter für den MIETER zu ermöglichen.
    • Wenn jedoch die Yacht verloren geht, oder so umfangreich betriebsunfähig ist, dass die Yacht nicht innerhalb von achtundvierzig (48) Stunden repariert werden kann und die Behinderung nicht etwa durch Handlungen oder Unterlassungen des MIETERS hervorgerufen wurden, kann der MIETER diese Vereinbarung durch schriftliche Mitteilung an die CHARTERFIRMA kündigen, und sobald wie möglich nach einer solchen Kündigung wird die Chartergebühr anteilig für den Teil des Charterzeitraums zurückgezahlt, der ab dem Datum und der Uhrzeit des Verlustes oder der Betriebsuntüchtigkeit verbleibt. Unter diesen Umständen kann der MIETER Rückerstattung durch die Aufgabe des Besitzes der Yacht an ihrem Liegeplatz bestimmen. Der MIETER ist berechtigt, zusätzliche Ausgaben von bis zu EUR 400,00 geltend zu machen und gegen Nachweis erstatten zu bekommen. Darüber hinausgehende Erstattungsansprüche durch den MIETER sind ausgeschlossen.
    • Schäden an der Yacht und Ausrüstung, die die Seetüchtigkeit der Yacht nicht beeinträchtigen und die Nutzung der Yacht weiterhin ermöglichen, berechtigen nicht zur Minderung oder zum Rücktritt.
  15. VERWENDUNG DER YACHT
    Der Mieter darf die Yacht ausschließlich als ein Vergnügungsschiff zum Einsatz für sich und seine Gäste nutzen. Der MIETER muss sicherstellen, dass keine Haustiere oder andere Tiere an Bord der Yacht gebracht werden. Der MIETER muss sicherstellen, dass das Verhalten von ihm und seiner Charter keine Belästigung für andere Personen bedeutet oder die Yacht in Verruf bringt. RAUCHEN IST AUSDRÜCKLICH IN JEDEM INNENRAUM AN BORD DER YACHT VERBOTEN. Der MIETER muss sicherstellen, dass alle Zollfreilager oder andere Waren, die möglicherweise bereits an Bord der Yacht sind oder an Bord der Yacht durch den Kurs der Charter gebracht werden können, durch den Zoll freigemacht werden, bevor sie an Land genommen werden. Es wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Besitz oder die Verwendung von Illegalen Drogen oder Waffen (einschließlich insbesondere Schusswaffen) für die Charterfirma Grund genug sind, unverzüglich, ohne irgendwelche Ansprüche gegen die CHARTERFIRMA den Chartervertrag kostenpflichtig zu kündigen.
  16. VERSICHERUNG & HAFTUNG DER CHARTERFIRMA
    • Die CHARTERFIRMA versichert, dass die Yacht gegen alle üblichen Risiken für eine Yacht ihrer Größe und ihres Typs unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften versichert ist.
    • Die CHARTERFIRMA haftet nicht für solche Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Veränderungen und Fehlern des zur Verfügung gestellten nautischen Hilfsmaterials wie z. B. Seekarten, Handbücher, Kompass, Funkpeiler usw. verursacht werden.
  17. VERSICHERUNG & HAFTUNG DES MIETERS
    Unter normalen Umständen muss der MIETER nur für solche Kosten oder Verluste haften, die an der Yacht entstanden sind, wie Reparatur von Schäden, die durch den MIETER oder seine Gäste (absichtlich oder nicht) oder eines Dritten verursacht wurden, und zwar für jeden einzelnen Unfall oder Vorfall incl. Schaden durch Charterausfall bis zur Höhe der Charterkaution.

    Der MIETER kann die Haftung für eine Summe schulden, die größer ist als die Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) an einem Unfall oder Vorfall, wenn der MIETER oder einer seiner Gäste in einer solchen Weise (absichtlich oder nicht) handelt, dass die Begrenzung oder Deckung unter der Versicherungspolice nichtig wird (z.B. Fahren unter Alkoholeinfluss, Drogen, fahrlässiges Handeln, grobe Fahrlässigkeit, o.ä.).

    Für Handlungen und Unterlassungen des MIETERS, für die die CHARTERFIRMA haftbar gemacht wird, hält der MIETER die Charterfirma von allen privaten und strafrechtlichen Folgen auch von allen Kosten und Rechtsverfolgungen frei. Die CHARTERFIRMA empfiehlt dem MIETER den Abschluss einer eigenen Versicherung für persönliche Gegenstände an Bord oder an Land und für durch medizinische Hilfe oder Unfall entstandene Kosten, die nicht unter der Yachtversicherung abgedeckt sind, ebenfalls den Abschluss einer persönlichen Kautions- und/oder Skipper-Haftpflichtversicherung.

    Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit hat der Versicherer des Bootes ein Regressrecht gegenüber dem MIETER/CHARTERER, verantwortlichen Schiffsführer bzw. der Charterbesatzung. Entsprechende Ansprüche der CHARTERFIRMA gegen den MIETER sind auf Verlangen an die Versicherung abzutreten.
  18. HAFTUNGSAUSSCHLUSS
    Darüber hinausgehende Ansprüche gleich welcher Art gegen die CHARTERFIRMA sind ausgeschlossen, sofern sie nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig begangen wurden. Körperschäden sind vom Haftungsausschluss ausgenommen. Im Falle einer anderslautenden geltenden gesetzlichen Regelung ist der Anspruch gegenüber der CHARTERFIRMA auf die Höhe der Chartergebühr beschränkt. Ansprüche des MIETERS gegenüber dem Versicherungsschutz sind davon unberührt und bleiben bestehen.
  19. GEMISCHTES/NEBENABREDEN
    • Verzögerungen durch Reparaturen, die während der Charterzeit auftreten, werden nicht vergütet.
    • Bei offensichtlichen Fehlern bei Berechnung der angeführten Nutzungsgebühr und der Extras hat die CHARTERFIRMA das Recht und die Pflicht, die Nutzungsgebühr gemäß gültiger Preisliste zu korrigieren, ohne dass die Rechtswirksamkeit dieses Vertrages berührt wird.
  20. RECHTSHOHEIT
    Die Vertragspartner vereinbaren, dass dieser Vertrag den Gesetzen in Spanien und der Zuständigkeit der spanischen Gerichte.
  21. BESTIMMUNGEN – HÖHERE GEWALT
    In dieser Vereinbarung bedeutet „höhere Gewalt“ jede Ursache, die unmittelbar auf Handlungen, Ereignissen, Nichteintritt, Auslassungen, Unfälle oder höhere Gewalt außerhalb der angemessenen Kontrolle des Besitzers oder MIETERS (einschließlich aber nicht beschränkt auf Streik, Aussperrung oder andere Arbeitskämpfe, Unruhen, Ausschreitungen, Blockade, Invasion, Krieg, Feuer, Explosion, Sabotage, Sturm, Kollision, Grundberührung, Ausfall Antriebssystem ohne Fremdeinwirkung, Nebel, staatliche Maßnahmen oder Vorschriften größerer mechanischer oder elektrischer Schäden zurückgeht, die außerhalb der Kontrolle der Mannschaft liegt und nicht durch grobe Fahrlässigkeit der CHARTERFIRMA verursacht wird.
  22. FUN Wassersportaktivitäten
    Der Charterer erklärt hiermit unwiderruflich und rechtsverbindlich für sich selber, seine Familie und seine Gäste, dass von ihm gewünschte Wassersportaktivitäten (Wasserski, Wakeboard, Banane etc.) auf seinen alleinigen Wunsch und Risiko hin geschieht. In keinem Fall haftet der Skipper oder die Helena Charter S.L. für Risiken im Zusammenhang mit den Wassersportaktivitäten.
  23. Salvatorische Klausel
    Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.